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Funkwellen

Exaktheit

Zu Beginn in Kürze zwei Positionen
(in Zahlen die zulässigen Watt pro Quadratmeter):
A) Rechtslage in Deutschland: 10
B) Funkwellen-Skeptiker: ein Tausendstel von einem Watt!
Fazit: Offiziell erlaubt sind also 10.000 mal mehr Energie aus Sendeantennen als Baubiologen für vertretbar halten. Diese juristisch maßgebliche Situation orientiert sich in Deutschland und anderswo an Stellungnahmen der Weltgesundheitsorganisation (WHO Genf). Damit steht die Rechtslage fest - gleichsam wie in Erz gemeiselt. Und nur auf sie kommt es letztlich an. Funkwellenskeptiker sollten versuchen, diese Norm zu ändern. Andernfalls sind Überlegungen, Diskussionen und Aktionen wie Demos reine Zeitverschwendung und eine Beruhigung des Gewissens. Dieses verlangt doch mitunter für die "Gesundheit der Enkel zu kämpfen". Da besteht also eine tiefe Kluft zwischen Realisten und Wunschdenkern!
Völlig abwegig ist die mitunter gestellte Frage: "Sind Sie für oder gegen den Mast?"
Viel hängt bei der Beurteilung der Verhältnisse ab und zwar von den jeweils "erkenntnisleitenden Interessen" (Habermas).
So rümpfen manche Politiker, Techniker und Wissenschaftler geringschätzig die Nase wegen der Einschätzungen von Bürgerinitiativen. Forderungen wie "schützt unsere Gesundheit" halten sie für lächerlich im Hinblick auf konkrete messbare Sendeleistungen. Und an wen richten sich derartige Forderungen?
Andererseits kann derzeit niemand mit letzter Gewissheit schädliche Effekte bei einer bestimmten Sendeenergie und einer persönlichen Gesundheitslage ausschließen. Dies kommt zum Ausdruck, wenn ein kommunaler Politiker auf die freiwillige Einhaltung des Schweizer Modells durch den Netzbetreiber verweist. Er fügte hinzu, man solle doch darüber froh sein.
Rechtsfreier Raum - Sendemasten
Mangels verlässlicher wissenschaftlicher Erkenntnisse zur Gefährlichkeit hochfrequenter elektromagnetischer Felder für die Gesundheit besteht im Rahmen des bürgerlich-rechtlichen Nachbarschaftsverhältnisses kein präventiver Abwehranspruch (OLG Karlsruhe, Urteil vom 25.09.2002 - 6 O 23/02, in: NZM 2003, 216).
Netzbetreiber dürfen ihre Sendemasten aufstellen, wo sie wollen. Dazu mieten sie einen ihnen geeignet erscheinenden Installationsort. Sie benötigen dafür keine Genehmigung – beispielsweise von einer Gemeindeverwaltung ("nicht genehmigungsfähig"). Somit fehlen juristische Möglichkeiten, das Aufstellen von Sendemasten in Wohngebieten zu verhindern oder eine Installation zu beseitigen.

Details nachfolgend:
Energie von Mobilfunk-Antennen
Umgangssprachlich benutzen viele das Wort "Elektrosmog". Man meint damit ein Gemisch aus elektromagnetischen Feldern und Wellen. Von "Strahlen" reden manche. Das ist abwegig. Funkeffekte kommen in den verschiedensten Frequenzbereichen und Stärken bei uns vor und nehmen ständig zu. Durch den Einsatz von Elektrizität und Kommunikationstechnik fallen sie an. Nicht vergessen darf man die vielen Satelliten über unseren Köpfen, die unzählige Signale aussenden.
Belasten Funkwellen die Gesundheit?
Die Meinungen gehen dazu weit auseinander. Auch hier hängt die Antwort von der jeweiligen Energie der Wellen ab. Viele Symptome werden elektromagnetischen Einflüssen zugeschrieben: Schlafstörungen, verringerte Leistungsfähigkeit, Magenbeschwerden, Kopfschmerzen, allgemeine Krankheitsanfälligkeit und psychische Veränderungen. Ein Experte der Pharmazie drückte seine Überzeugung (im Juli 2010) so aus: "sehr viel Hysterie... negativer Placebo-Effekt". Nachdenklich stimmt, dass zwei Sendemasten über Jahre unbemerkt blieben. Niemand klagte über Symptome - obwohl viele weniger als 200 Meter entfernt wohnen. Als dann eine Antenne des gleichen Typs in etwa gleicher Höhe installiert wurde, erzeugte dies eine gewaltige Protestbewegung.
Das Kernproblem liegt in der exakten Zuordnung von tatsächlichen oder vermuteten Faktoren zu Effekten körperlicher oder psychicher Art.
Zur Kausalität: Haas, P.: Bewusst leben, Nürnberg 2009 - Kapitel "Bedingungen" und Haas, P.: Excel im Betrieb, München/Wien 2007 - im Internet von google.books abgelichtet:
http://books.google.de/books?id=aUUHBgeVki8C&printsec=frontcover&dq=haas+excel&source=bl&ots=L15MwwiHnf&sig=2g6Qyi_eiF0KDLCaxzkeaqE3Tqk&hl=de&ei=-JqATNPhAsaCswbP5uCnBw&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=2&sqi=2&ved=0CCAQ6AEwAQ#v=onepage&q&f=false
“Die aufgeregte Diskussion in der Bevölkerung über die Kernenergie dürfte in Relation zu dem, was uns die Mobilfunknetze noch bescheren werden, nur ein laues Lüftchen sein.” (Bundespostminister Wolfgang Boetsch - 1994)
Unzählige Berichte – beispielsweise im Internet - legen einen vorsichtigen Umgang mit "Elektrosmog" nahe.
Bemühungen von Wissenschaftlern zur Erforschung schädlicher Wirkungen von Elektrosmog haben in letzter Zeit zugenommen. So gibt es eine Unterteilung derartiger Effekte auf das Körpergewebe in "thermische" und "athermische" Effekte. Sie basiert nicht auf rein physikalischen Grundlagen - so die Meinung mancher. Jede Absorption von elektromagnetischer Energie bewirke eine Zunahme thermischer Energie. Dies könnte unter Umständen eine Erhöhung der Temperatur von Körperteilen bewirken.
Gesetzlich vorgeschriebene Grenzwerte
Für UMTS gelten in Deutschland: 10 000 000 Mikrowatt/m² (= 10 Watt/m² = 61Volt/m - letztere Masseinheit findet im Schweizer Modell Anwendung) Leistungsflussdichte.
Dies liegt ca. 10-millionenfach über der Dosis, die viele für bedenklich halten.
http://www.strahlung-gratis.de/sicherheitsabstand_bei_hochfrequenz.htmhttp://www.strahlung-gratis.de/sicherheitsabstand_bei_hochfrequenz.htm
Kann man hier verantwortlichen Politikern bzw. deren Experten vertrauen?
Aufgrund der wissenschaftlichen Hinweise auf mögliche Risiken hält das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) Vorsorgemaßnahmen für unabweisbar.

Standard der baubiologischen Messtechnik
abgekürzt "SBM" 2008 - Baubiologie Maes/IBN - danach gibt es diese häufig zitierten
Richtwerte: (Mikrowatt/qm)
unauffällig: unter 0,1
schwach auffällig: 0,1-10
stark auffällig: 10-1000
extrem auffällig: über 1000
Für den Außenbereich nennt der "Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V." (BUND) einen "Grenzwert" in Höhe von:
1 Mikrowatt/qm (Positionspapier 46 vom Herbst 2008).
Dies entspricht dem "Salzburger Vorsorgewert" von 2002 für Innenräume.
www.ohne-elektrosmog-wohnen.com
Messgeräte für Hochfrequenzstrahlen (HF)
Warum erweisen sie sich als nützlich?
Der Mensch hat kein unmittelbares Wahrnehmungsvermögen für die Intensität derartiger Energie. Allerdings klagen manche über die oben angeführten Symptome nach der Aufstellung eines Sendemastes. Oft wird die Meinug vorgetragen, der Anblick einer Antenne löse die Beschwerden aus. Brauchbare Informationen zur Intensität der Wellen liefern entsprechende Messungen.
Was braucht man dazu?
a) Ein Gerät, das genaue Daten liefert und
b) das entsprechende Wissen zu den physikalischen Gegebenheiten.
Nur so erhält man quantitative Begriffe – und zwar mit einer entsprechenden Exaktheit. Es fällt immer wieder auf, dass viele solche harte Daten ablehnen.
Man wird dabei hier wieder staunen! So ist unterhalb einer Antenne die messbare Energie überraschend gering. Dies kann Betroffene indes selten beruhigen.
Meinungen:
"WLAN in Flugzeugen mit 9000 Mikrowatt/m² in Kopfhöhe für Elektrosensible gefährlich ... ca. 5 % Deutsche bezeichnen sich selbst als elektrosensibel, und viele wissen es nicht, dass sie elektrosensibel sind; es sind also insgesamt wohl mehr als 5 Millionen Bundesbürger, die unter Elektrosmog leiden ....". Der Körper mancher "... reagiert schon bei Hochfrequenz-Strahlungsmittelwerten von deutlich unter 1 Mikrowatt/m² mit Druck auf Kopf, Ohren und Herz." Manche bemerken DECT-Telefonsysteme im Raum lange bevor sie sichtbar sind. Wenn man mit dem Oberkörper auf weniger als 1 Meter an die Basisstation solcher Systeme herangeht, bekommt jemand starke Herzrhythmusstörungen und stechendes Ohrenweh; wenn jemand zufällig mit den Nieren herangeht, ist ihm stundenlang extrem übel.
"Nach dem Ökotest Magazin 2/2004 liegt die Strahlung (Mittelwert!) von diesen Schnurlostelefonen dann bei ca. 8-12000 Mikrowatt/m². DECT und WLAN sind sehr ähnliche Verfahren, die beide mit gepulster Hochfrequenz arbeiten.
Nachdem ich (Dr.-Ing. Hans Schmidt) aus der Presse erfahren habe, dass die Lufthansa WLAN auf Langstreckenflügen einsetzen will, wurde ich aktiv und versuchte die Höhe der zu erwartenden Strahlung zu erfahren. Nach mehr als einjährigem hartnäckigen Insistieren zunächst über die Lufthansa, die mir bestätigte, dass sie die Daten habe, aber sie mir nicht weitergeben will, dann unter Hinweis auf das Umweltinformationsgesetz an die Aufsichtsbehörde, das Bundeswirtschaftsministerium. Schließlich erhielt ich von einem Sachbearbeiter des Ministeriums die Aussage, dass in Kopfhöhe nur 0.009 W/m² zu erwarten sei.Dieser Wert entspricht aber 9000 Mikrowatt/m² und ist damit aus leidvoller Erfahrung für mich nur sehr kurzzeitig ohne massive Schädigungen auszuhalten. Ich muss befürchten, dass ich nach einem Flug mit WLAN frühinvalide bin. ...”
(http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php?mode=thread&id=7922)
http://www.strahlung-gratis.de/sicherheitsabstand_bei_hochfrequenz.htmhttp://www.strahlung-gratis.de/sicherheitsabstand_bei_hochfrequenz.htm
Einheiten:
Die Ergebnisse werden unter anderem in Dezibel-Milliwatt (dBm) oder Milliwatt pro Quadratmeter ausgegeben.
Dezibel ist ein dimensionsloses logarithmisches Verhältnismaß.
Eine kleinere negative Ziffer für dBm bedeutet eine stärkere Funkwelle als eine größere. Die folgende Gegenüberstellung oder die beispielhaften Ergebnisse weiter unten sollen dies verdeutlichen.

0dBm = (0,001W/qm) = 1mW/qm = 1.000 Mikrowatt/qm

-10dBm = (0,000.1W/ qm) = 100 Mikrowatt/qm

-20dBm = 0,000.01W/qm = 10 Mikrowatt/qm

-30dBm = (0,000.001W/ qm) = 1 Mikrowatt/qm

-40dBm = (0,000.000.1W/ qm) 100 Nanowatt/qm = 0,1 Mikrowatt/qm

-50dBm = (0,000.000.01W/ qm) 10 Nanowatt/qm = 0,01Mikrowatt/qm
(ausreichend für gute Kommunikation mit Handys)

-60dBm = (0,000.000.001W/qm) 1 Nanowatt/qm

-70dBm = (0,000.000.000.1W/qm) 100 Picowatt/qm
dBm = Decibelmilliwatt, dBW = DecibelWatt, W = Watt,
mW = MilliWatt, ìW=MikroWatt, nW= NanoWatt, pW=PicoWatt

1 Pico = 1/1.000.000.000.000
1 Nano = 1/1.000.000.000
1 Mikro = 1/1.000.000
1 Milli = 1/1.000
1 Kilo = mal 1.000
1 Mega = mal 1.000.000
1 Giga = mal 1.000.000.000
Untersuchungsergebnisse:
http://www.iddd.de/umtsno/gespo.htm
Frequenzen:
935 MHz – 960 MHz GSM-Mobilfunk D-Netz
1,805 GHz – 1,88 GHz GSM-Mobilfunk E-Netz
1,88 GHz – 1,9 GHz DECT-Heimtelefone
2,11 GHz – 2,17 GHz UMTS
2,4 GHz – 2,48 GHz Wireless-Lan IEEE 802.11b und 802.11g (Computer-Funknetzwerke)
5,15 GHz – 5,35 GHz und
5,47 – 5,725 GHz Wireless-Lan IEEE 802.11a (Computer-Funknetzwerke)
Gepulste und ungepulste Strahlung
Es gibt bei den Funk-Anwendungen zwei Typen:
Signalübertragung gepulst oder ungepulst.
Gepulst: Nicht permanent wird ein Funksignal ausgestrahlt.
Das Signal ähnelt einem Blinklicht. Es wird ein- und ausgeschaltet.
Warum diese gepulste Signalübertragung?
Auf diese Weise können mehrere Sender eine Frequenz teilen. Diese Methode kommt bei den heute gängigen GSM-Handys zur Anwendung. Jeweils acht Handys benutzen die gleiche Frequenz. Jedes hat sein eigenes Zeitfenster.
Zeitliche Variationen
Der Zeitpunkt der Messung spielt eine große Rolle. So gibt es beim GSM-Handynetz beträchtliche zeitliche Schwankungen in der Auslastung und entsprechend auch in der Feldstärke der Strahlung. Um das zeitliche Maximum zu bestimmen, müsste man eine 24-stündige Dauermessung realisieren. Selten praktikabel, da zu kostspielig!
Zumindestens bei GSM-Basisstationen ist es jedoch möglich, das zeitliche Maximum zu berechnen, wenn man eine frequenzselektive Messung für eine bestimmte Frequenz tätigt. Gute Geräte ermöglichen ein Auslesen der Daten auf den PC. Ohne die kompetente Analyse des Maximalwertes ist die Erfassung von Messdaten und deren Zuordnung zu Grenzwerten nur mit sehr beschränkter Aussagekraft möglich. Der Maximalwert der Strahlung differiert mitunter um den Faktor vier vom Minimalwert.
Ergebnisse eigener Messungen:
a) weniger als -10dBm beziehungsweise mehr als 100 Mikrowatt/m2 lassen sich in Ferienwohnungen mit Blick auf Sendemasten in etwa 200 Metern Entfernung an einem bekannten Urlaubsort messen. Und zwar zu verschiedenen Zeiten! Dies übersteigt bestimmte Empfehlungen und erscheint manchen Experten als völlig überflüssig. Als Begründung wird das Ziel genannt, man wolle auch in entlegenen engen Gassen die Funkdienste verfügbar halten.
b) In ländlichen Gebieten bei Nürnberg um -70dBm beziehungsweise 100 Picowatt/m2 - also eine sehr moderate Strahlungen und dennoch einwandfreie Nutzung des Internets per Stick oder problemlose Kommunikation mit Handys!
c) Manche Basisstation eines DECT- Telefons und die Handgeräte strahlen stark. Es sind "digital enhanced (verbesserte) cordless (schnurlose)" Apparate. Auf manchen steht "strahlungsarm". Deren Ausstoß aber liegt mitunter so hoch, dass noch bei fünf Metern Abstand weit mehr als 1000 Mikrowatt/m2 (= Null dBm) messbar sind!
d) Ort: Erlangen-Eltersdorf 100 bis 200 m vom im Juni 2010 errichteten Sendemast in der Webichgasse entfernt
Zeit: 28. 06. 2010 – 15. 00 bis 16.00:
500 bis 2000 Mikrowatt/m2 (stark schwankend) – unmittelbar vor einer Demo, die vom Fernsehen live übertragen wurde.
Zeit: 03. 07. 2010 – 9. 00 bis 11.00:
Regelmäßig bis zu 2000 Mikrowatt/m2.

Weitere Ergebnisse und Meinungen:
“Es gibt keinen Zweifel, dass Handywellen, die noch keinen thermischen Effekt auslösen, biologisch wirksam werden können.” (Bundesanstalt für Arbeitsmedizin, Berlin 1998) Die Resonanzfrequenz des menschlichen Kopfes liegt zwischen 400 und 500 MHz - die Längsachse bei 35 bis 70 MHz.
"Die Absorption von Hochfrequenzstrahlung im menschlichen Körper ist stark frequenzabhängig. Im so genannten Subresonanzbereich (bis etwa 30 MHz) ist die Wellenlänge viel größer als die Körperabmessungen. Hier ist das Absorptions- vermögen des Körpers gering und daher die Eindringtiefe der Strahlung groß. Um den Körper zu erwärmen, muss eine vergleichsweise hohe Energiemenge absorbiert werden. Da die Energieverteilung im Körper sehr inhomogen ist, kann es erfor- derlich sein, neben der Ganzkörper-SAR auch lokale SAR-Werte zu bestimmen."
SAR steht für "Spezifische Absorptionsrate". Der SAR-Wert eines Handys gibt an, wie viel Sendeleistung der Körper beim Telefonieren mit diesem Gerät maximal aufnehmen kann. Dabei beträgt der gültige Grenzwert 2 Watt pro Kilogramm Körpergewebe. Er stimmt mit den Empfehlungen der Internationalen Kommission zum Schutz vor nichtionisierenden Strahlen (ICNIRP) überein. Handys, die in Deutschland und europaweit verkauft werden, müssen den SAR-Grenzwert einhalten.
Mobiltelefone sind so konstruiert, dass sie die festgelegten Grenzwerte nicht nur einhalten, sondern auch deutlich unterschreiten. Die in der SAR-Wert-Tabelle (specific absorption rate) angegebenen Zahlen entsprechen den nach der euro- päischen Norm gemessenen Maximalgrößen. Die tatsächlichen Werte während des Telefonierens sind aufgrund der automatischen Leistungsregelung in Mobilfunk- netzen in der Regel erheblich niedriger. http://www.emf-portal.de/lfu.php?detail=261&l=e
"Im Frequenzbereich von 30 bis 300 MHz sind die Abmessungen des menschlichen Körpers und die Wellenlänge der Felder von ähnlicher Größen- ordnung. Die Energieabsorption erreicht hier ihr Maximum. Für den gesamten Körper eines Erwachsenen kommt es zur maximalen Absorption bei ca. 70 bis 100 MHz. Auf Grund der geringeren Körperabmessungen liegt die optimale Resonanzfrequenz für Kleinkinder demzufolge höher als bei Erwachsenen."
"Die Resonanzfrequenz des menschlichen Kopfes liegt zwischen 400 und 500 MHz während in der Längsachse des Körpers die Resonanzfrequenz und damit die höchste Absorption elektromagnetischer Wellen für geerdete Körper um 35 MHz und für isolierte Körper um 70 MHz liegt. In den Achsen des Körpers von vorne nach hinten und von rechts nach links liegt die Resonanzfrequenz zwischen 135 MHz und 165 MHz. Die vom Körper absorbierte Energiemenge bei einer Bestrahlung mit einer Leistung von 10 Milliwatt pro Quadratzentimeter (der maximal erlaubte Durchschnittswert über 6 Minuten nach den US Grenzwerten für Mikrowellen) zeigt bei Modellen für menschliche und tierische Körper, dass die Energieaufnahmen bei Resonanzfrequenzen und in der Nähe von leitenden Grundflächen oder Reflektoren stark erhöht sind. Wenn Erdung und Reflektion kombiniert werden, ist die Energieaufnahme erstaunlich hoch. Die Energieaufnahme in Modellen für Menschen bei einer Leistungsdichte von 10 mW/cm2 sagen einen SAR-Wert (specific absorption rate) voraus, der 35 bis 70 fach über dem Wert für den Stoffwechselgrundumsatz liegt." (W.R. Adey, Tissue interactions with nonionizing electromagnetic Fields - S.455, in: Physiological Reviews, Vol 61, Bethesda, 1981, Seiten 435-514)
"Elektromagnetische Felder in der Umwelt nehmen Einfluß auf verhaltens-, neurophysiologische und chemische Vorgänge im zentralen Nervensystem von Säugetieren. Eine Bewertung aller möglichen Mechanismen der Einwirkung ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht möglich. Und die Kombinationen der verschiedenen physikalischen Parameter, die getestet werden können, ergeben offensichtlich so viele Kombinationen, daß es aus finanziellen Gründen sowie aus Gründen des effektiven Einsatzes wissenschaftlicher Arbeitskraft notwendig war, zuerst die Auswirkungen derjenigen elektromagnetischen Felder zu untersuchen, von denen man annahm, daß sie am wahrscheinlichsten auf das Gewebe des zentralen Nervensystems einwirken (...)"
"Einer 10 tägigen Bestrahlung mit einem 3 GHz Feld bei 500-600 Pulsen pro Sekunde ( 1,0 Mikrosekunde Dauer, durchschnittliche Energiedichte 5,0 mW/cm2 ) folgte eine deutliche EEG Spitze bei der gewählten Impulsfrequenz, die sich in Zyklen, die mehrere Minuten dauerten, verstärkte und abschwächte. Die hohe Frequenz der hervorgerufenen Spitze im Spektrum der Gehirnwellen, über die in dieser Studie berichtet wird, könnte auf einen anderen Übertragungsmechanismus als das antrainieren von EEG Mustern hinweisen, wobei Dendriten der Neuronen des Gehirns der angenommene Ort der Beeinflussung durch natürlich-dominante Frequenzen unter 50 Hz sind."
http://www.strahlung-gratis.de/sicherheitsabstand_bei_hochfrequenz.htm"
“In zwanzig Jahren sind wir ein Volk von Demenz-Kranken”. (Dr. Brigitte Lange, Physikerin, Heidelberg beim Montagsforum in Erlenbach - Januar 2001). Die Wissenschaftlerin, die in der Hirnwellenforschung tätig ist, gab zu bedenken, dass selbst die Strahlung eines Handys im Stand-by-Modus die Blut-Hirn-Schranke öffnet, die normalerweise geschlossen ist und Krankheiten wie Alzheimer, Demenz, Multiple Sklerose und Parkinson verhindert. Ihr Fazit: “Möglichst auf das Handy verzichten”. http://www.elektrosmog24.de/Elektrosmog-mobilfunk-zitat.htm

"Unter Exposition wurden Störspannungswerte von bis zu 0,4 V (Spitze-Spitze, d.h. bei einer elektrischen Welle die Differenz zwischen Wellenberg und Wellental) erreicht. Die Größe der Störspannung nahm mit zunehmender Frequenz tendenziell ab... Bei der komplizierteren Situation der Exposition kam man auf maximale Werte der Störspannung von bis zu 30 V (Spitze-Spitze). Auch hierbei verringerte sich die Größe der Störspannung mit zunehmender Frequenz, so daß z.B. bei 400 MHz nur noch eine maximale Störspannung von 6 V auftrat."
http://www.fgf.de/forschungsprojekte/berichte/expo-technik/Factsheet-Landstorfer_I-d.pdf

"Verordnung über elektromagnetische Felder"
Sie regelt Grenzwerte für Leistungsflussdichten seit 1997 in Deutschland auf der Grundlage des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (26. BImSchV). Diese Verordnung erlassen zum Schutz der Bevölkerung vor gesundheitlichen Gefahren elektromagnetischer Felder. Sie stützt sich auf Empfehlungen der Strahlenschutzkommission und der "Internationalen Kommission zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung" (ICNIRP). Grundlage dieser Empfehlungen sind wissenschaftlich nachgewiesene gesundheitsrelevante biologische Wirkungen, die durch Feldeinwirkung ausgelöst werden können. Die in der Verordnung festge- legten Grenzwerte im Hochfrequenzbereich gelten nur für ortsfeste Sendeanlagen.
Neben den nachgewiesenen Risiken gibt es einzelne Hinweise auf mögliche biologische Wirkungen der hochfrequenten Strahlung bei geringen Feldintensitäten. Deshalb wird vom BfS empfohlen, die Grenzwerte durch geeignete Vorsorge- maßnahmen zu ergänzen. Ziel dieser Vorsorgemaßnahmen ist, dass:
Bürgerinnen und Bürger möglichst geringen Intensitäten der HF-Felder ausgesetzt sind, umfassende, objektive und sachliche Informationen für Bürgerinnen und Bürger verfügbar sind, wissenschaftliche Unsicherheiten durch gezielte und koordinierte Forschung geklärt werden.
Die geltenden Grenzwerte sind frequenzabhängig. Für die verschiedenen Mobilfunknetze (Frequenzen unten) gelten deshalb unterschiedliche Grenzwerte.
a) D-Netz (um 900 Mhz): 41 V/m für die elektrische Feldstärke und von 0,11 A/m für die magnetische Feldstärke = Leistungsflussdichte von 4,5 W/m².
b) E-Netz (um 1800 Mhz): 58 V/m, 0,16 A/m und 9,2 W/m².
c) UMTS-Netz (um 2 Ghz): 61 V/m, 0,16 A/m und 10 W/m².
“Selbst wer eine Basisstation auf dem Hausdach hat, muss nicht mit hoher Belastung rechnen: Die Abstrahlung erfolgt bewusst in horizontaler Richtung. Unter der Antenne würde man sich folglich im Funkloch befinden, wenn nicht nahe Hauswände oder Metallgegenstände einen Teil der Wellen reflektieren.Basisstationen sind auch sehr schwachbrüstige Sender, insbesondere, wenn man sie mit den bereits seit Jahrzehnten installierten Radio- und Fernsehsendern vergleicht. Während im Rundfunkbereich 25 Kilowatt nicht unüblich sind, kommt eine Basisstation im innerstädtischen Kleinzellennetz oft mit 0,025 Kilowatt aus. Die Folge ist, dass ein städtisches Privatradio meist mehr Strahlung in die Luft pumpt, als alle Basisstationen dieser Stadt zusammen. Allerdings arbeitet das Radio bei niedrigeren Frequenzen, die in der Regel unkritischer zu beurteilen sind. Es lässt sich also feststellen: Wenn es Gefahren gibt, dann gehen diese vor allem von Handys aus.”
http://www.teltarif.de/i/strahlen.html
“Das Landesparlament Salzburg forderte im November 2007 die österreichische Bundesregierung auf, den Grenzwert auf 1000 Mikrowatt/m2 zu senken. Liechtenstein hat diesen Wert jetzt als Gesetz beschlossen. In Venedig kann man bei einem Grenzwert von 660 Mikrowatt/m2 problemlos telefonieren.”
http://www.kinder-und-mobilfunk.de/antworten/grenzwert/index.html
Im Mietvertrag der evangelischen Gesamtkirchengemeinde Stuttgart mit Vodafone ist festgelegt, dass die Strahlungs-Werte 3 V/m (24.000 Mikrowatt/m2) nicht überschreiten dürfen, inzwischen wurden Werte um den Masten Bismarckstraße bis zu 14,82 V/m (582.000 Mikrowatt/m2) gemessen.
Der Betreiber O2 hat in ca. 80 Meter Entfernung auf einem Balkon in der Paulusstraße 8,28 V (182.000 Mikrowatt/m2) gemessen, die allein von O2 Sendeteilen ausgehen. Der Kirche liegen die Messungen vor. Der Schweizer Vorsorgewert liegt bei 6,14 V/m (100.000 Mikrowatt/m2), der Salzburger Vorsorgewert bei 0,614 V/m (1000 Mikrowatt/m2). Eine Stellungnahme der Landesärztekammer zur Strahlenbelastung in der Bismarckstraße ist uns nicht bekannt. http://www.der-mast-muss-weg.de/130kirchlichedokumente01.htm

Die Strahlungswerte der Mobilfunknetze liegen zwar unter den Grenzwerten, aber diese orientieren sich nicht an der Gesundheit” (Prof. Dr.-Ing. Günter Käs, Radarexperte der Bundeswehr-Uni Neubiberg, 2000)
“Ein Zehntausendstel der Grenzwerte reicht aus, um wissenschaftlich überprüfbare Wirkung zu hinterlassen.” (Prof. Dr. Klaus Buchner, Atomphysiker und Elektrotechniker der Technischen Universität München, Februar 2002)
“Die Grenzwerte sind liederlich und fahrlässig.” (Prof. Dr. S. Knasmüller, Tumorbiologe der Universität Wien, Januar 2000)
“Die heutigen Grenzwerte schützen nicht ausreichend vor Elektrosmog. Wir wissen, dass gepulste Strahlen biologisch besonders aktiv sind.” (Dr. Koch, Präsident der Bayerischen Ärztekammer im TV, 2. Februar 2001)
Der Präsident des Bundesamts für Strahlenschutz Herr König zum Mobilfunk: “Eltern sollten ihre Kinder von dieser Technik fernhalten”.
http://www.ggl-verein.de/pageID_6779528.html
Ein errichteter Sendemast kann helfen, die Beziehung von Recht und Moral zu veranschaulichen. Daraus ergeben sich die juristischen Möglichkeiten: Meine Ansicht:
http://www.facite.de/werte.html
Frequenzen und Betreiber in der BRD
GSM900
876,2 880,0 GSM-R (UL) Deutsche Bahn
880,1 885,1 GSM900 (UL) E-Plus (NEU)
885,1 890,1 GSM900 (UL) O2-Germany (NEU)
890,2 892,4 GSM900 (UL) Vodafone
892,6 899,8 GSM900 (UL) T-Mobile
900,0 906,0 GSM900 (UL) Vodafone
906,2 910,4 GSM900 (UL) T-Mobile
910,6 914,2 GSM900 (UL) Vodafone
914,4 914,8 GSM900 (UL) T-Mobile
921,2 925,0 GSM-R (DL) Deutsche Bahn
925,1 930,1 GSM900 (DL) E-Plus (NEU)
930,1 935,1 GSM900 (DL) O2-Germany (NEU)
935,2 937,4 GSM900 (DL) Vodafone
937,6 944,8 GSM900 (DL) T-Mobile
945,0 951,0 GSM900 (DL) Vodafone
951,2 955,4 GSM900 (DL) T-Mobile
955,6 959,2 GSM900 (DL) Vodafone
959,4 959,8 GSM900 (DL) T-Mobile

GSM1800
1.710,0 1.725,0 GSM18K (UL) Militär
1.725,2 1.730,0 GSM18K (UL) T-Mobile
1.730,2 1.752,4 GSM18K (UL) O 2
1.752,8 1.758,0 GSM18K (UL) Vodafone
1.758,2 1.780,4 GSM18K (UL) E Plus
1.805,0 1.820,0 GSM18K (DL) Militär
1.820,2 1.825,0 GSM18K (DL) T-Mobile
1.825,0 1.847,4 GSM18K (DL) O 2
1.847,8 1.853,0 GSM18K (DL) Vodafone
1.853,2 1.875,4 GSM18K (DL) E Plus

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